Österreich 2007

Nun war es wieder soweit und ein verlängertes Wochenende vom 07.-10. Juni 2007 in Weyregg am Attersee stand bevor. Es sollte ein schönes Tauchwochenende voller neuer Eindrücke, Erfahrungen und Erkenntnissen werden.
Für die einen war das Helmtauchen eines der Höhepunkte, für andere das Flusstauchen in den Trauenfall oder das Schluchten im Höllbach.

Beim Helmtauchen hat man sich wie Kapitän Nemo von der Nautilus gefühlt, weil wir nicht wie gewöhnlich geschwommen, sondern über den Grund gelaufen sind. Das ist ein Gefühl, als würde man im schwerelosen Raum spazieren gehen. Durch den Helm hatten wir auch Kontakt zu unserer Crew an Land, die uns mit Luft versorgte.

Beim Flusstauchen sind wir den Spuren der Pferde gefolgt, die einst über die nun versunkene „Römerstraße“ die damaligen Schiffe Fluss aufwärts gezogen haben.
Die Straße aus mächtigen Steinblöcken und Holzbalken wird jetzt von Hechten und anderen Unterwasserlebewesen bewohnt.
Wir betauchten alte Pumphäuser, die in der Zeit um 1900 das frische Quellwasser in das Dorf herauf gepumpt hatten. Die Wasserquelle ist noch nicht versiegt und sprudelt munter weiter. Natürlich haben wir auch dieses reine Quellwasser gekostet und wie es sich für Taucher gehört unter Wasser getrunken.

Das Schluchten im Höllbach war ebenso ein großes Abenteuer, da wir gegen die Strömung kämpfen mussten um weiter zukommen. Auf dem Bauch und mit dem Kopf unter Wasser erspähten wir so manche Forelle oder Barsch, während uns die Strömung zum nächsten Übergang spülte. Einige diese Überhänge waren zwischen drei und vier Meter hoch und jeder von uns ist voller Mut in das nächste Becken gesprungen oder gerutscht.

Die Abende ließen wir bei einem kräftigen Abendbrot mit echtem Wiener Schnitzel und Kaiserschmarren ausklingen und schwatzten bei einem leckeren Obstler über den Tag und unsere Erlebnisse.

Den letzten Abend verbrachten Doreen, Marvin, Danny, Rene, Nadja, Jens, Frank und Basti mit Louise und seiner Familie in der Mostschenke. Hier gab es nur Speisen die auf einem Bauernhof produziert werden können, angefangen von leckerem Käse bis hin zu Leberwurst, Fleisch und frischem Brot, Salat und nicht zu vergessen die Getränke, sprich Most und Obstler.

Meine Empfehlung lautet, wer am Attersee ist, muss da unbedingt eine Rast einlegen!

Alle diejenigen, die leider nicht an dieser Fahrt teilnehmen konnten, haben etwas verpasst, aber die Bilder werden Euch ein wenig trösten.

Basti

Am Attersee

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