Bastis Reisebericht vom Attersee

Reisebericht

Tauchtour in Österreich

Dieses Jahr waren wir vom 14.09.- 17.09.06 in Österreich am Attersee tauchen
und in Weißenbach schluchten.

Unsere Reise begann am 14.09. gegen fünf Uhr morgens mit der Abfahrt aus Senftenberg.
Durch gute Verkehrsverhältnisse waren wir schon kurz vor zwölf Uhr am Attersee. Als wir dann unsere Unterkunft auf einem der zahlreichen Berge gefunden hatten, machten wir uns auf den Weg zum ersten Tauchgang.

Dieser Tauchgang bescherte uns ab einer Tiefe von mehr als 15 m eine glasklare Sicht, die wir bis in eine Tiefe von ca. 34 Meter genossen haben. Aber Fische waren hier leider nicht mehr vertreten. Erst beim auftauchen haben wir unseren ersten Aal gesehen. Nach einer Stärkung und der Erkundung des Baches zum Schluchten haben wir uns für den zweiten Tauchgang gerüstet und sind 45min in dem kalten, klaren Atterseewasser verweilt.

Bei dem Abendessen wurde der Plan für den nächsten Tag gemacht.

Nach einer erholsamen Nacht in einem Bett, welches auf 715 m über NN steht, konnte der Tag mit einem leckeren Frühstück beginnen. Bei dem ersten Tauchgang wollten wir eine Monalisa finden, welche in 43 m Tiefe in einer Felswand stehen sollte. Leider haben wir sie nicht gefunden, aber der atemberaubende Blick auf die riesige Felswand war gigantisch.

Zwischen ersten und zweiten Tauchgang waren wir in dem nur 5°C warmen Wasser des Weißenbach schluchten. Es war schon ein Wagnis in den Bach zugelangen, da wir uns nacheinander an der Felswand runter hangeln mussten. Aber wir haben es geschafft und alle Anstrengungen waren vergessen. Jetzt ging es los, mit dem Bauch ins und dem Kopf unters Wasser. Die Kraft des Wassers transportierte uns von Becken zu Becken und man rutschte auf Bauch oder Rücken, bis wir unten angekommen waren.
Das Seil auf den Beweisfotos haben wir gefunden und zum Einsatz gebracht.

Am Samstag, bei unserem vorletzten Tauchgang haben wir in ca. 30 m Tiefe ein altes Autowrack gefunden, es war ein alter FIAT. Der hatte noch original Bremsen und einen rostroten, porösen Außenlack. Nach einer kleinen Siesta am Attersee führte uns der zweite Tauchgang in einen Unterwasserseegrasgarten, wo wir auch gleich Hechte gesehen haben und Gerald unser Abendbrot, einen Fisch mit der Hand gefangen hatte.
Natürlich haben wir den Fisch nicht gegessen, sondern frei gelassen.

Am Sonntag war die Zeit schon wieder viel zu schnell vorbei und wir traten die Heimreise an.



 

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